Schumann-Resonanz LIVE: Aktuelle Frequenz & Erklärungen
Aktuelle Schumann-Resonanz-Frequenz live – Der „Herzschlag der Erde“ in Echtzeit

Hier siehst du die aktuelle Schumann-Resonanz live und in Echtzeit. Tausende Blitze weltweit erzeugen elektromagnetische Wellen, die zwischen der Erdoberfläche und der Ionosphäre eingefangen werden. Wenn diese Wellen exakt die richtige Länge haben, verstärken sie sich selbst – es entstehen stehende Wellen, die etwa achtmal pro Sekunde die Erde umrunden.
Diese natürliche Resonanz wird oft poetisch als „Herzschlag der Erde“ bezeichnet, weil ihre Grundfrequenz von 7,83 Hz dem Rhythmus eines entspannten menschlichen Herzschlags sehr nahekommt. Benannt ist sie jedoch nach ihrem Entdecker, dem Physiker Winfried Otto Schumann (TU München).
Schumann-Resonanz erklärt: Der „Herzschlag der Erde“ und seine Auswirkungen auf den Menschen
Der Artikel erklärt die Schumann-Resonanz als natürliches elektromagnetisches Phänomen mit einer Grundfrequenz von ca. 7,83 Hz, oft als „Herzschlag der Erde“ bezeichnet.
Besonders faszinierend sind die potenziellen Effekte auf den Menschen: Die Frequenz synchronisiert sich mit Alpha- und Theta-Gehirnwellen, was Entspannung, besseren Schlaf und Stressreduktion fördern kann. Schwankungen, z. B. durch Sonnenstürme, könnten Unruhe oder gesteigerte Sensibilität auslösen.
Der Beitrag ist wichtig, weil er wissenschaftlich fundiert die biologische Relevanz beleuchtet, von Therapieanwendungen bis hin zur Raumfahrtforschung (z. B. NASA-Studien) und in Zeiten zunehmender elektromagnetischer Einflüsse auf unsere Gesundheit und das globale Gleichgewicht hinweist.
Schumann-Resonanz: Erklärung, Entstehung & Auswirkungen auf den Körper
Schumann-Resonanz Live-Monitor



Hinweis: Die Zeitachse ist in Tomsker Sommerzeit (TSST = UTC + 7 Stunden). Die Daten kommen von der renommierten Station der Universität Tomsk, eine der genauesten und ältesten Messstellen weltweit.
Entdeckung und Physik der Schumann-Resonanz
Jede Sekunde schlagen auf der Erde etwa 50–100 Blitze ein, insgesamt sind ständig rund 2.000 Gewitter aktiv. Diese gigantischen elektrischen Entladungen wirken wie riesige Funken und erzeugen extrem niederfrequente elektromagnetische Wellen.
Die Erdoberfläche und die Ionosphäre (ca. 80–100 km Höhe) bilden zusammen einen nahezu perfekten kugelförmigen Resonator. Die Blitze „klingeln“ diesen Resonator an, ähnlich wie man eine Glocke anschlägt.
1952 sagte Prof. Winfried Otto Schumann diese Eigenschwingungen theoretisch voraus, 1954 gelang ihm und H. L. König der erste experimentelle Nachweis. Spätere Bestätigungen folgten u. a. 1960 durch Balser und Wagner (USA).
Die Grundfrequenz beträgt 7,83 Hz, die weiteren Moden liegen bei ca. 14,3 Hz, 20,8 Hz, 27,3 Hz usw. Die Feldstärken sind winzig (elektrisch ~300 µV/m, magnetisch ~1 pT), trotzdem lassen sie sich weltweit messen – ein Beweis für die unglaubliche Empfindlichkeit moderner ELF-Empfänger.
Warum schwankt der „Herzschlag der Erde“?
– Tägliche Schwankungen → folgen der Sonnenbeleuchtung der Tropen (dort entstehen die meisten Gewitter)
– Jährliche Schwankungen → mehr Blitze in warmen Jahren → höhere Amplituden
– Sonnenstürme und geomagnetische Aktivität → verändern die Ionosphäre und damit die Resonanzbedingungen
Deshalb gilt die Schumann-Resonanz heute als wichtiger Indikator für globale Blitzaktivität, Klimaveränderungen und Weltraumwetter.
Literatur & Quellen
- Kristian Schlegel, Martin Füllekrug: Weltweite Ortung von Blitzen: 50 Jahre Schumann-Resonanzen. Physik in unserer Zeit 33(6), 2002, S. 256–261.
- John David Jackson: Klassische Elektrodynamik. 4. Auflage. De Gruyter, 2005.
- Live-Daten Tomsk: sosrff.tsu.ru
Der Herzschlag der Erde schlägt weiter und du kannst ihn hier live mitverfolgen!